Professionellen Einbauservice bieten:

Einbau:

 

Der Einbau erfolgt sehr einfach durch eine 4-Punktverschraubung an einem Spant direkt hinter der Flächenaufhängung. Durch die Klappenöffnung im Rumpf erreicht man die Befestigung jederzeit.

Bild 1

Sicherheitshinweis:

 

Die Anwendung des Jetec wird ausschließlich erfahrenen Modellbauern und Fliegern empfohlen.

Die Montage des Jetec, der Einbau und der Betrieb erfolgt in Verantwortung des Anwenders.

 

Beachten Sie dass durch unsachgemässen Einbau und Betrieb eines Jet-Impellers erhebliche materielle oder gesundheitliche Schäden entstehen können.

Halten Sie sich beim Betrieb des Impellers mit genügend Sicherheitsabstand immer nur seitlich oder schräg hinter dem Triebwerk auf. Niemals davor oder direkt in Strahlrichtung dahinter.

 

Für Nachfolgeschäden, die beim Betrieb von und mit unseren Erzeugnissen auftreten, können wir nicht aufkommen, da ein ordnungsgemäßer Betrieb oder Einsatz nicht von uns überwacht werden kann.

Skizze zum Impellereinbau und zur Kabelführung

Bild 2

Beispiel-Skizze für die Klappen

Bild 3
Bild 4

Der Einbau eines Klappimpellers erfordert Sorgfalt und die Einhaltung dieser Anleitung

 

Grundsätzliches:

 

Bei besonders hohen Rümpfen (z.B. Kunstflugsegler) sollte das Triebwerk bzw. der Befestigungsspant soweit hinten als möglich positioniert werden (die Rumpfbreite maximal ausnutzen).

 

Wenn das Fahrwerk noch nicht eingebaut wurde kann es einige cm (3-6cm, je nach Modellgröße) weiter vorne eingebaut werden als vorgesehen.

Diese beiden Maßnahmen verringern das Kippmoment beim Start.

 

1. Montage des Impellers (Bild 2):

Der Impeller und der Mantel (E-90) werden lose geliefert da viele Modellbauer den Mantel noch nach Wunsch lackieren wollen.
Die Verklebung des Impellerrohrs in den Mantel erfolgt mit Uhu Endfest, keinesfalls mit 5min. Epoxy o.ä. Dazu den Einlaufring und die Hinterseite des Impellers schlüssig mit dem Mantel verkleben.

Keinesfalls nur vorne verkleben! 

Die entstehende Stufe im hinteren Luftstrom ist Absicht und erzeugt u.a. das angenehme Rauschen.

 

2. Rumpfanpassung/Spant (Bild 1):

Rumpfspant anfertigen aus starkem Sperrholz o.ä.. Mit 4 Bohrungen für die Befestigungsschrauben versehen.

Zusätzlich ein breites Langloch zur Durchführung des Servokabels ausfräsen.

Der selbst angefertigte Rumpfspant wird nun direkt hinter der Flächenaufhängung im Rumpf gut verharzt. Er sollte ca. 2/3 der verfügbaren Rumpfhöhe entsprechen (siehe Zeichnung). Der Impeller soll parallel zur Rumpfachse stehen, d.h. der Spant wird senkrecht dazu eingebaut.

 

3. JETEC-Positionierung (Bild 1):

Durch die Langlöcher in der CFK-Befestigungsplatte kann die Einheit gut in der Höhe positioniert werden bis der Impellermantel knapp unter der Rumpfdecke zum liegen kommt.
Bei voll ausgefahrenem Triebwerk sollte die Unterkante Einlaufring etwa auf Höhe Oberkante Rumpf stehen.


4. Klappen (z.B. Bild 3):
Nach eigenem Ermessen. Ich empfehle immer den Klappenbereich abzuformen da man dadurch mehr Freiheiten in der Gestaltung und bessere Anpassmöglichkeiten hat.

Zum Einklappen ist u.a. ein zum Z gebogener Federdraht sehr geeignet. Zusätzlich kann man kleine Neodym Magneten einbauen damit die Klappen optimal anliegen.

Als Scharnier haben sich Fahrradschlauch oder Z-Scharniere sehr gut bewährt.

 

5.Motor:

Halten Sie sich an die Einbaubeschreibung des Herstellers. Bei abgeflachter Motorwelle MUSS einer der drei Schlitze im Spannkonus des Impellerläufers mittig über die Flachstelle zum liegen kommen. Achse sorgfältig entfetten.

Konusmutter mit maximaler Kraft händisch anziehen.

 

6. Endmontage:
Vorher die Mantel-Impellereinheit von der Mechanik abschrauben (3 Schrauben).
Dann die CFK-Halteplatte einfach durch die 4 Langlöcher an den eingebauten Rumpfspant positionieren und festschrauben (ab M4). Danach von außen die Mantel-Impellereinheit wieder anschrauben (mit Loctite sichern). Fertig.


7. Kabelverlegung(Bild 2):

Erst die Stecker vom Motor ablöten. Kabel mit genügend Länge gut anlöten.

Vom Regler weg die 3 Kabel möglichst mittig im Rumpf verlegen. Evtl. mit Kabelbinder, Klettband o.ä. im Rumpf sichern. Kabel senkrecht zum Motor führen.

Alternativ dazu können die Kabel am Motor entlang durch eine selbst zu fertigende Öffnung im Mantel hinterhalb der unteren Halterung nach außen geführt werden. Ist optisch ansprechender und besser für die kurzen Motorkabel.

Die Gesamt-Kabellänge im ausgefahrenen Zustand an den Motor anpassen. Beim Einfahren müssen sich die Kabel von selbst wegbiegen ohne die Mechanik oder Servos zu behindern und ohne die kurzen Kabel am Motor zu stark zu biegen (vorsicht dadurch Kabelbruch möglich).

 

8. Regler:

Nur Regler mit genügend Leistung und Kühlblech zu verwenden (z.B. unsere MIG DRIVE REGLER mit eingeb. Lüfter)Das Timing des R. sollte auf 8°-10° programmiert werden, Motorbremse´aus´(bei MIG DRIVE fertig programmiert).

 

9. Akkubrett:

Das Akkubrett so montieren daß die Akkus zur Einhaltung des Schwerpunkts leicht verschoben werden können.

Am besten noch vor dem Ausbau die ungefähre Lage der Akkus feststellen. Die Kabel vom Akku zum Regler möglichst kurz halten.

 

10. Kreisel

Zur Kompensation der Momente um die Querachse (Nicken) beim Gasgeben haben sich elektronische Kreisel (auf Höhenruder) besonders bei starken Antrieben sehr gut bewährt.

Höhenzumischung ist nur bedingt geeignet da die Momente nicht linear verlaufen.

 

11. Programmierung

 

-Zum Ein/Ausfahren kann je nach Vorliebe sowohl ein physikalischer Schalter als auch ein Geberschalter am Gasknüppel/Schieber verwendet werden. Ob das Gas selbst auf dem Knüppel, einem Schieber oder 3-Stufen Schalter gelegt wird bleibt jedem überlassen.

Jedoch, wenn das Gas proportional angesteuert wird kann man den Segler im Kraftflug so genau wie einen Motorflieger steuern. 

 

-Ich bevorzuge deshalb die Lösung auf dem Gasknüppel:

ca. 1/3 Leerweg, dann Schaltpunkt Aus/Einfahren Triebwerk, dann ab ca. der Hälfte proportionales Gas.

 

-Endstellungen der Servos:

Entweder die Endstellungen genau über Servoweg programmieren bis das Knurren so gut wie verschwunden ist.

Sollte das nicht gut funktionieren eine 5-Punkt Kurve oder Kanalsequenzer wählen und so programmieren daß das Servo am Ende wieder ein klein wenig zurückstellt (siehe Grafik). Evtl. am Sender eine kleine Verzögerung einstellen damit das Servo auch sicher den ganzen Weg abfährt (je nach Anlage).

Kann auch für knurrende Fahrwerkservos verwendet werden.

 

-Immer darauf achten daß ALLE Servos immer frei laufen können ohne zu blockieren.

U.a. haben schon blockierende Fahrwerksservos Abstürze verursacht.

Weiterführende Hinweise zu Technik, Einbau usw. hier:

 

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